„Qualität statt Quantität? Wie der Geburtenknick die Kita-Landschaft verändert“ – Podiumsdiskussion


Termin Details


Sinkende Geburtenzahlen, anhal­ten­der Fachkräftemangel und stei­gen­de Qualitätsansprüche ver­än­dern der­zeit die früh­kind­li­che Bildung grund­le­gend. Während die ver­gan­ge­nen Jahre stark vom quan­ti­ta­ti­ven Ausbau der Betreuungsplätze geprägt waren, zeich­net sich inzwi­schen ein Strukturwandel ab: Erste Trä-ger muss­ten Gruppen oder Einrichtungen schlie­ßen, in ein­zel­nen Stadtteilen ver­än­dern sich Bedarfe spür­bar, und vie­ler­orts stellt sich die Frage, wie Angebote lang­fris­tig gesi­chert und wei­ter­ent­wi­ckelt wer-den können.
Vor die­sem Hintergrund rückt die Frage in den Mittelpunkt:
Was bedeu­tet „gute“ Kitapädagogik unter ver­än­der­ten demo­gra­fi­schen Bedingungen? Verlagert sich der Schwerpunkt vom Ausbau hin zur Stabilisierung des Bestehenden? Welche Chancen und Risiken erge-ben sich für Qualität, Teilhabe und Bildungsbiografien?
Diese Fragen dis­ku­tie­ren Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis:
• Staatsrätin Jennifer Müller-Wilckens, Senatorin für Kinder und Bildung der Freien Hansestadt Bremen (Vertretung des Senators),
• Dr. Charlotte Herzmann, Referatsleitung Fachberatung, KiTa Bremen, Eigenbetrieb der Stadt-gemeinde Bremen,
• Prof.in Dr. Nina Hogrebe, Professorin für Bildung und Erziehung in der Kindheit, Technische Universität Dortmund,
• Judith Schmidt, Gesamtleitung der Kindertageseinrichtungen der St. Petri Domgemeinde in Bre-men,
• Kristin Tanneberg, Geschäftsführerin Verbund Bremer Kindergruppen
• sowie als Moderator Dr. Thomas Grunau, Universität Bremen.
Die Veranstaltung bie­tet Raum für unter­schied­li­che Perspektiven und lädt aus­drück­lich zur Beteiligung des Publikums ein. Sie rich­tet sich an päd­ago­gi­sche Fachkräfte, Auszubildende und Studierende, Trä-gervertreter*innen, Lehrende an Fachschule und Hochschule sowie an Eltern.

Die Teilnahme ist kos­ten­los, eine vor­he­ri­ge Anmeldung ist nicht notwendig.