Hitzefrei?

Haben uns im Januar die extre­men eisi­gen Temperaturen und wid­ri­gen Wetterbedingungen die Öffnungen der Kitas erschwert, sind es nun die sehr hohen Temperaturen, die einen Betrieb in vie­len Kitas kaum mög­lich machen.

Grundsätzlich gilt: Ob ihr den Betrieb auf­recht­erhal­tet, liegt bei euch als Träger. Hitzefrei, wie das eini­ge evtl. von frü­her ken­nen, gibt es in die­sem Sinne nicht. Auch Schulen ent­schei­den selbst, ob ein Unterricht noch mög­lich ist oder nicht, da jede Schule ande­re tech­ni­sche Voraussetzungen hat. Hier nach­zu­le­sen.

Da es kei­ne Kitapflicht gibt im Gegensatz zur Schulpflicht, ist das in die­sem Falle eure Entscheidung als Träger (dann aber in Absprache mit euren Eltern) bzw. die Entscheidung der Eltern, ob sie ihr Kind in die Kita geben oder nicht.

Übrigens: Rückzahlungen von Elternbeiträgen für Ausfälle wegen extre­mer Wetterbedingungen gibt es eben­falls nicht. Denn der lau­fen­de Betrieb und die Gehälter der Fachkräfte fal­len auch unter sol­chen Umständen an.

Wir wei­sen hier noch­mal auf die Empfehlungen des Bundesministeriums für Umwelt, Natur usw. hin.

Bei wei­te­ren Fragen, ruft uns ger­ne an oder schreibt uns. Stichwort: Hitze!

Neues vom Eichenprozessions-Spinner…

Ist ein Baum auf dem Grundstück eurer Kita auch vom Eichenprozessionsspinner befal­len? Oder auf dem benach­bar­ten Grundstück?

Die gute Nachricht: ihr müsst die Kita nicht schließen!

Bitte sperrt den Bereich um den Baum groß­zü­gig ab, hängt ein Warnschild auf und mel­det den Befall dem Gesundheitsamt. Diese haben hier­für auch eine eige­ne E‑Mail-Adresse ein­ge­rich­tet. Auf der Seite des Gesundheitsamtes fin­det ihr wei­te­re Infos.

Auf kei­nen Fall: Nester sel­ber ent­fer­nen. Das sol­len die Profis machen, in der Regel für öffent­li­che Flächen der Umweltbetrieb Bremen.

neue Fachkraft Sprache unterstützt seit dem 15.6. die Beratungsstelle

Herzlich will­kom­men Elke Landwehr.

Wir freu­en uns sehr, dass wir Verstärkung für den wich­ti­gen Bereich Sprachbildung und Sprachförderung in unse­rer Beratungsstelle bekom­men haben. Seit dem 15.6.2026 unter­stützt uns und damit vor allem euch unse­re neue Kollegin Elke Landwehr unser klei­nes Team.

Elke ist lang­jäh­ri­ge Fachkraft Sprache (Sprachförderung und all­tags­in­te­grier­te Sprachbildung) mit gro­ßer Expertise aus dem Landkreis Osterholz.

Gemeinsam wol­len wir das Thema “Sprachförderung und ‑bera­tung” der Beratungsstelle neu ausrichten.
Nach der Einarbeitung wer­den wir euch wie­der ver­schie­de­ne Angebote im Bereich Sprache hier auf unse­rer Homepage vorstellen.

Wünsche und Fragen ger­ne auch jetzt schon an kitaberatung@pgsd.de.

Tariferhöhungen für Elternvereine beschlossen

Wie viel­leicht eini­ge schon aus der Presse gele­sen haben und auch schon in ver­schie­de­nen mee­tings bei uns gehört haben, wer­den die Gruppenpauschalen rück­wir­kend ab dem 1.5. 2026 nun wirk­lich erhöht.

Die genau­en Beträge (je nach Gruppengröße und Öffnungszeiten) sind noch nicht ver­öf­fent­licht. Daher bit­te abwar­ten bevor ihr die Löhne erhöht.

Wir schla­gen des­halb euch vor – wie im letz­ten Jahr – einen Änderungsantrag im September zu stel­len, der auch die neu­en Kinderlisten (3b) beinhal­tet. So kön­nen wir Veränderungen, die sich im Laufe des Antragjahres erge­ben, in einem ein­zi­gen Vertrag unterbringen.

Der Änderungsantrag wird auch über das Online-Portal gestellt und ist daher sicher­lich auf­wän­di­ger. Schon mal save the date: am 02.09.2026 infor­mie­ren wir dann über den Änderungsantrag.

Bei Fragen ein­fach schrei­ben oder uns anrufen.

Finanzierung bei unbelegten Plätzen in Elternvereinen bis Ende 2026 gesichert

aktu­ell haben es eini­ge Einrichtungen sehr schwer genug Anmeldungen für das nun begin­nen­de Kitajahr 2026/2027 zu bekom­men und damit leer gewor­de­ne Plätze zu beset­zen. Die Zeiten der lan­gen Wartelisten in Kitas sind erst­mal vor­bei und Eltern haben aktu­ell in eini­gen Stadtteilen mehr Wahlmöglichkeiten einen frei­en Kita-Platz zu bekom­men. V.a. im Krippenbereich scheint es ein Überangebot an Plätzen zu geben bzw. weni­ger Eltern, die ihre Kinder anmelden.

Wohlgemerkt trifft dies nicht auf jeden Stadtteil zu, aber häu­fig auf Stadtteile in denen vie­le klei­ne­re Elternvereine gegrün­det wur­den. Während ande­re Träger auf­grund ihrer Größe mehr Umstrukturierungsmöglichkeiten haben, kann die Nichtbesetzung von Kitaplätzen bei klei­nen ein­grup­pi­gen Elternvereinen sehr schnell zu einer exis­tenz­be­dro­hen­den Krise wer­den, die die gerin­gen finan­zi­el­len Mittel rasch auf­braucht. V.a. ist die Förderfähigkeit bei unbe­setz­ten Plätzen in Gefahr.

Um för­der­fä­hig zu blei­ben benö­ti­gen ein­grup­pi­ge Krippen min­des­tens 8 Kinder und ein­grup­pi­ge Verine mit Kindergartenkindern (ü3) min­des­tens 12 Kinder.

Infolgedessen hat die Behörde in Zusammenarbeit mit den Dachverbänden der Elternvereine beschlos­sen, die Finanzierung klei­ne­rer Elternvereine auch bei Unterbesetzung bis Ende 2026 fort­zu­füh­ren. Das ent­spre­chen­de Schreiben der Behörde kann hier ein­ge­se­hen werden.

Wenn Sie nähe­re Erläuterungen benö­ti­gen, wen­den Sie sich ger­ne an uns. Wir bera­ten Sie gerne.